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  • Eure Master(ing) Chain

     Tavengo  aktualisiert vor 1 Woche, 4 Tage 3 Mitglieder · 3 Beiträge
  • Anonym

    Gelöschter Benutzer
    15. November 2020 um 21:10

    Hallo zusammen,

    gibt’s eigentlich irgendeinen Standard für die Master(ing) Chain?

    Ist das etwas so wie:

    1 – EQ Low- und Hicut

    2 – EQ Master

    3 – Stereo Image

    4 – Compressor / MBC

    5 – Limiter

    ?

  • GitKlar

    Mitglied
    15. November 2020 um 22:25

    Ja und Nein.

    Nutz zwar fast immer nen Saturator & Limiter aufm Master, gibt aber keine Standard-Settings, und der Rest ist bei mir fallabhängig.

    Filter nutz ich äußerst selten. High Cut nie (hab nie verstanden, wozu das gut sein soll), und Low Cut nur, wenns wirklich notwendig ist, aber das sollte eig. schon im Mixing sitzen. M.M.n. tut man sich mit Filtern aufm Master meistens eher schlecht als recht.

    Master EQ auch nur spärlich, und wenn ich gewisse Dinge im Mix nicht anders hinbekomme.

    Stereo Width-Tools nutz ich aufm Master nie. Bin absolut kein Fan von M/S-Mastering (warum, s. hier, v.a. 34:52). Stereobreite muss für mich bereits im Mix genau sitzen, wie ichs haben will. Da kommts bei mir auch zum Einsatz, aber nie aufm Master, sonst entstehen unschöne Effekte.

    Compression hin & wieder mal, kommt aber immer aufs Material an.

    Grundsätzlich versuch ich aber nach dem Prinzip “Weniger ist mehr” zu mastern. Je mehr man im Mixing bereits rausholen kann, desto besser, aber auch dann kanns passieren, dass man im Mastering immer noch viel zu tun hat, bis es passt.

  • Tavengo 

    Administrator
    16. November 2020 um 10:12

    Ganz klar nein. Es gibt keine allgemein gültige Regel. Es haben sich aber gewisse Dinge “etabliert”. Z.b. ist es sinnvoll den Limiter oder das soft clipping ans Ende der Kette zu setzen. Andernfalls könnte ein Equalizer als letztes wieder zu neuen Pegelspitzen führen.

    In meinen Kursen gebe ich Empfehlungen sowohl was die Reihenfolge als auch die Einstellungen anbelangt. Das sind häufig Werte die sich für mich über die Jahre etabliert haben. Aber auch hier gilt. Es ist nur eine Empfehlung. Jeder Song ist anders. Man muss immer offen dafür sein, dass mal eine komplett andere Einstellung sinnvoll sein kann.

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