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  • Mastering für iTunes??

     GitKlar aktualisiert vor 8 Monate, 1 Woche 2 Mitglieder · 4 Beiträge
  • XMA

    Mitglied
    19. Januar 2021 um 20:10

    Servus, wie man für Streaming Seiten, also Spotify, Apple Music etc. mastered ist ja allgemein bekannt. Ist der Track zu laut wird er vom Streaming-Dienst runter geregelt. Bei Beatport hab ich mal gelesen dass da nichts an der lautstärke verändert wird und der kaufende Kunde die Originaldatei bekommt, so wie sie gemastered wurde. Was aber bei iTunes? Im Internet und in zahlreichen Videos wird iTunes zu den klassischen Streaming-Services dazugezählt. “How To Master Your Track for iTunes, Spotify and Co.”. Heißt das jetzt dass iTunes die Datei ähnlich behandelt wie Spotify? Daran habe ich meine Zweifel da das iTunes System an Beatport erinnert. Da wird doch nichts gestreamed? Ich habe das gefühl dass einige Leute iTunes mit Apple Music verwechseln…das macht die recherche schwerer als sie sein sollte. Weiß jemand, wie iTunes die Dateien behandelt und ob ich da auf Penalties achten muss?

  • GitKlar

    Mitglied
    19. Januar 2021 um 20:40

    Okay, also erstmal; Apple Music & iTunes nutzen nen eigenen Lautheits-Algorithmus, Soundcheck. Wie der genau funktioniert, steht kaum dazu, da gibt selbst Loudness Penalty z.B. nur grobe Ergebnisse raus.

    In iTunes kann man Soundcheck in den Einstellung aktivieren oder deaktivieren, während auf Apple Music Soundcheck standardmäßig aktiv ist. Man bekommt beim Kauf bei iTunes also auch die Originaldatei ohne Normalisierung o.ä.

    Allerdings würd ich nicht empfehlen, nach Soundcheck zu mastern, weil es wie gesagt n eigener Algo ist, und der auch nicht gut funktioniert. Kann ich selbst als iTunes-User bestätigen, habs daher bei mir auch nicht aktiv.

    • XMA

      Mitglied
      19. Januar 2021 um 22:37

      Danke für die schnelle Antwort. Das heißt ich kann für iTunes “aggressiver”, also mit mehr LUFS mastern wie z.B. für Spotify, da bei iTunes die Lautheits-Korrektur standardmäßig aus ist? Dann würde ich in meinem Fall einen separaten Release anlegen der an Beatport und iTunes distributed wird.

      • GitKlar

        Mitglied
        19. Januar 2021 um 23:45

        Nein, ich würd immer noch einen Master für alle Plattformen anfertigen. Zudem sollte man die Lautheitswerte nicht als Zielwerte ansetzen, denn je nach Arrangement, Genre & Sounds kann beim Mastern mal mehr und mal weniger drin sein. Und grade bei EDM-Sachen kanns gern passieren, dass bei -14 LUFS der Limiter noch nichtmal richtig greift.

        Meine Masters z.B. sind meistens 3-5 dB lauter, sprich sie werden von Spotify, YT & Co. auch um 3-5 dB leiser geregelt. Das ist auch kein Problem, denn auf Loudness Penalty kann ich kontrollieren, ob mein Master nach der Normalisierung immer noch so klingt, wie beabsichtigt.

        In iTunes sind meine Tracks auf Vollpegel, wenn ich Soundcheck aus hab, oder leiser, wenn ichs an hab. Aber wie gesagt, das hat mit der Einstellung im Player zu tun, nicht dem eigentlichen Master. Btw, man kann auch in der Desktop-App von Spotify die Lautheitsnormalisierung ausschalten, wenn mans möchte.

        Und n reiner Lautheitskorrekturwert sagt ja noch nix über die Qualität von nem Master aus. Ich kenn auch Tracks, die um 7-8 dB runter geregelt werden, und trotzdem immer noch super klingen. Es gibt aber auch welche, die von den Werten voll im Rahmen sind, und trotzdem Fehler aufweisen können. Und natürlich auch vice versa.

        Am Mastering-Prozess selbst ändern die Algorithmen also weiterhin nix. Die Lautheit von ner Plattform ist find ich eher als Referenzpegel zu sehen. Du checkst, ob dein Master auch auf der entsprechenden Lautheit so klingt, wie beabsichtigt. Aber du kannst (und solltest) deine Tracks immer noch so mastern, wie dus für richtig hälst.

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