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  • Mobiler Audiorecorder #Brainstorm

     Moonerium aktualisiert vor 1 Monat, 2 Wochen 4 Mitglieder · 18 Beiträge
  • Tavengo 

    Administrator
    29. November 2020 um 16:31

    Für die nächste Sample Challenge wollte ich mir einen neuen Audio Recorder kaufen.

    Mir ist vor allem wichtig, dass er möglichst rauscharm ist. Aber woher weiß man das vorher? Kann man sich auf S/N Werte der Anbieter verlassen?

    Was spricht für einen Audio Recorder?

    Oder doch lieber ein XLR Adapter für meine Kamera? (Z.b. https://www.foto-erhardt.de/zubehoer/objektivzubehoer/objektiv-adapter/panasonic-dmw-xlr1e-mikrofonadapter-fuer-gh5.html)

    Ich besitze den uralten Zoom H4N, muss aber gestehen rauscharm ist der nicht. 🧐 Ist jetzt ein neuer Zoom Recorder besser?

    Alle Meinungen und Ideen willkommen.

  • GitKlar

    Mitglied
    29. November 2020 um 17:01

    Das Rauschproblem beim H4n ist n altbekanntes Phänomen. Keine Ahnung, was für Preamps das sind, aber die sind einfach nicht so dolle. Leider werden die S/N-Werte bei vielen Recordern ja auch nicht angegeben.

    Hatte selbst nen Zoom H6 paar mal benutzt. Klanglich war das ne deutliche Steigerung zum H4n, aber war ehrlich gesagt mit den XY- & MS-Stereophonien nicht so happy. Ergibt halt n ziemlich langweiliges Stereobild, und die MS-Kapsel war deutlich mehr am Rauschen als die XY.

    Persönlich würd ich mal gern den Tascam DR-40 ausprobieren, da sind die Kapseln auf AB umstellbar. Gibt irgendwie kaum andere Recorder, die sowas haben.

    Ob Recorder oder Kameraadapter ist wieder ne Frage des Anwendungszwecks. Gehts nur um reines Audiorecording, oder auch um Vlogging?

  • Tavengo 

    Administrator
    29. November 2020 um 21:57

    Naja, vielleicht muss ich den tascam einfach mal bestellen und schauen wie er sich schlägt. Preis ist ja fair.

  • Tavengo 

    Administrator
    30. November 2020 um 08:31

    Ok, der tascam ist nichts. Hier ab Minute 6

  • Tavengo 

    Administrator
    30. November 2020 um 08:59

    Der Zoom H5 wäre wohl besser als der H4n. Vielleicht mal den ausprobieren.

    https://m.thomann.de/de/zoom_h5.htm

  • GitKlar

    Mitglied
    30. November 2020 um 09:09

    Okay, hatt ich schon fast befürchtet, schade. Natürlich sind die Modelle, mit denen er das Rauschen vergleicht, auch wieder andere Preisligen. Jo, der H5 ist das Modell zwischen H4n & H6.

    Man kann natürlich auch immer sein Audio-Interface und die Mics benutzen, die man schon hat. Damit kann man aus den Aufnahmen oft noch mehr rausholen, weil die Mics der Mobilrecorder auch nicht so gut richten.

    Hab ich selbst mal in Verbindung meinem Saffire Pro 14 und diversen Condenser-Mics gemacht. Funktioniert super, grade auch mit Richtrohren, ist aber natürlich was die Mobilität angeht nicht mehr so gut, weil man immer auch seinen Laptop mitnehmen muss, um recorden zu können.

  • Tavengo 

    Administrator
    30. November 2020 um 09:40

    Ja, das muss halt auch mobil und praktikabel sein. Laptop, Audio-Interface und Mic. für field recording mitschleppen, habe ich eigentlich keinen Bock. 🤓

  • Plexis

    Mitglied
    30. November 2020 um 09:49

    Ich hab selbst nur den H2n, also das wesentlich günstigere Modell, deswegen kann ich da nicht wirklich mitreden. Aber kommt das Rauschen bei Field-Recordern nicht einfach daher, dass die nicht gerichtet sind und alle Umgebungsgeräusche einfangen? Zumindest dachte ich das immer. Je nachdem wo man aufnimmt rauscht ja doch immer irgendwas, also das ist doch eher das Grundrauschen der “Welt” als das Grundrauschen des Pre-Amp, oder? 😀
    Man müsste schon in einem komplett schallisolierten Raum sein damit da nichts rauscht, denke ich.

    Edit: Weitere Idee, da wir ja am Brainstormen sind: Mit Edison lässt sich super easy ein Noise-Profil erstellen, was man dann auf die komplette Aufnahme anwenden kann. Das funktioniert eigentlich ziemlich gut und ich hab das in der Nachbearbeitung meiner H2n-Aufnahmen immer so gemacht.

    • GitKlar

      Mitglied
      30. November 2020 um 09:54

      Das kommt noch mit dazu, aber die meisten Mobilrecorder haben auch n ziemlich starkes Eigenrauschen (s. Video ab 6:56).

      Bzgl. Edit, hab selbst zum Denoisen iZotope RX. Kommt man grade bei Field Recordings oft nicht drum herum, aber je weniger man damit machen muss, desto besser ist es natürlich.

    • Tavengo 

      Administrator
      30. November 2020 um 10:34

      In meinem Studio ist es schon brutal leise. Da merkst du sehr schnell ob es Eigenrauschen ist.

      Natürlich hast du das Problem nicht, wenn das Signal welches du aufnimmst sehr laut ist oder du das Mikrofon extrem nah an die Quelle bringen kannst.

      Also aus 2m Entfernung mit Richtmikrofon ist der alte zoom H4N ohne Rauschunterdrückung nicht zu gebrauchen. Und wenn ich es dann mal mit meinem Rode NT1 am Röhren-Mic-Amp vergleiche. Da liegen Welten zwischen.

      Ich habe jetzt mal den H5 bestellt. Ich gebe Bescheid wie er sich schlägt.

    • Tavengo 

      Administrator
      30. November 2020 um 10:38

      Und achso, du kannst auch einfach auf den xlr Eingang gehen aber kein Mikrofon anschließen. Dann siehst du auch das Eigenrauschen.

  • Moonerium

    Mitglied
    30. November 2020 um 10:27

    Also ich besitze den Tascam DR-05X und bin sehr zufrieden. Preis-Leistung ist echt super und für Sampling reicht das für mich völlig.

    Hier hab ich mal 2 Beispiel-Aufnahmen von mir. In dem Tonsumpf Remix zu C-Rills Far Away hab ich übrigens den Regen im Break auch selbst mit dem Tascam aufgenommen.

    https://www.dropbox.com/s/vmqlj6ppabu0qoh/200926_0024.rar?dl=0

    Da ist definitiv noch mehr rauszuholen, aber ich hab das Teil auch noch nicht so lange.

    • Tavengo 

      Administrator
      30. November 2020 um 10:34

      Regen ist aber auch dankbar, das rauscht ja eh schon 😀

    • Moonerium

      Mitglied
      1. Dezember 2020 um 10:35

      Nachbearbeiten tut man doch sowieso. Zumindest, wenn es rauscht (Izotope RX).

      Ist halt ne Geldfrage

      • GitKlar

        Mitglied
        1. Dezember 2020 um 11:15

        Hab die Elements-Version. Ist zwar abgespeckt, aber für die wichtigsten Dinge (Denoising, -clipping, -clicking, -hum) schon absolut ausreichend, find ich.

      • Moonerium

        Mitglied
        1. Dezember 2020 um 12:05

        Ja absolut. Gerade der adaptive Modus ist einfach Gold wert. Habe auch die Elements Version und reicht für mich völlig.

      • Tavengo 

        Administrator
        1. Dezember 2020 um 11:34

        Ja klar, DeNoise, EQ, Comp usw. aber je weniger man machen muss, desto besser das Ergebnis. Gerade denoise kann super unangenehme Ergebnisse liefern wenn man da zu viel gibt.

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