Futorial Foren Work in Progress Oliver Sittig – This is my Justice/The Protector | Feedback

  • Oliver Sittig – This is my Justice/The Protector | Feedback

     Oliver-Sittig aktualisiert vor 1 Monat, 1 Woche 2 Mitglieder · 5 Beiträge
  • Oliver-Sittig

    Mitglied
    6. März 2021 um 10:12

    Da ich neu hier bin, will ich ja auch mal hier erwas beitragen. Einmal ein Timelapse Video und dann eines nur mit Bild.

    Meinungen und konstruktive Kritik ist gern gesehen.

  • GitKlar

    Mitglied
    6. März 2021 um 13:22

    Dann mal willkommen im Forum. Schön, mehr Leute hier zu sehen, die sich mit Soundtracks beschäftigen, und hört sich so an, als wüsstest du schon im Großen & Ganzen, was du tust.

    Grade kompositorisch wird hier schon vieles richtig gemacht, und man merkt eindeutig Einflüsse von 2 Steps from Hell. Um mal auf die Tracks einzeln einzugehen:

    This is my Justice: Nice Stereoverteilung mit den Synths und später auch im Tutti mit Orchester. Was mir nicht so gefällt, ist die elektronische Kick, die sich ab 0:05 einfaded, die hat mir zu viel Klickanteil, und wirkt dann wenn die Strings etc. reinkommen zu sehr in your face. Der Pitch-Envelope ist mir auch zu langsam. Beim Orchestral find ich v.a. die langen Noten gut ausgearbeitet, da ist schön viel Dynamik drin, und die Sounds sind nicht nur auf einer Lautstärke/Klangfarbe. Dafür ist mir das Drumset ab 1:52 zu mechanisch, da hätteste noch mehr Humanization einfügen können. Die Library dafür klingt mir auch zu sehr nach Metal-Drumkit. Mixing kommt mir schon ziemlich gut vor, evtl. hier und da nur n bisschen dünn vom Low End her.

    The Protector: Klingt soweit auch recht vernünftig. Hier säh ich beim Sprech-Chor noch etwas Luft nach oben. Verständlichkeit könnte besser sein (wirkt sehr diffus), und hätte mehr Velocity-Variationen vertragen können. Kleiner Tipp bei der Solo-Voice; bau hin und wieder mal Pausen um Unterbrachen fürs Atem holen zu simulieren. So klingts mehr wie nach nem einstimmigen Pad. Um zusätzlich mehr Realismus einzubauen würd ich auch noch paar Atmer recorden, und leicht dazu mischen. Grade bei jeglichen Formen von echten Solo-Instrumenten ist das sehr hilfreich, um diese authentisch mit MIDI nachzubauen. Aber auch sonst schon sehr stabil.

    Werd mir deinen YT-Kanal später mal genauer anschauen.

  • Oliver-Sittig

    Mitglied
    6. März 2021 um 14:29

    Besten Dank für deine ausführliche Antwort.

    Ich geh mal auf einige Punkte ein.

    Also 2 Steps from Hell höre ich tatsächlich garnicht. Eine Zeit lang hab ich das Percussion Only Album gesuchtet, aber mehr nicht. Ich bin tatsächlich eher beeinflusst von Leuten wie Jason Graves, Sarah Schachner und andere.

    Mit den Sub Bereich hab ich seit jeher so meine Probleme. Entweder hab ich immer zu viel oder zu wenig. Bei puren Orchestral Lieder lass ich den extra Sub auch bewusst weg, da das Orchester so lieber für sich stehen soll.

    Strings, Brass usw. bearbeite ich immer seperat die expression, um es eben dynamischer zu halten. Um das zu unterstützen nutze ich auch nur ganz ganz wenig Compression. Mir ist eine recht gute Dynamic Range wichtig.

    Bei den Drums muss ich dir recht geben. Würde ich heute anders machen, aber zu der Zeit hatte ich noch keine “ordentliche” Drum Library. Diesen “Metal” Touch wollte ich jedoch absichtlich. Das sollte schon gut nach vorbe gehen.

    Auch bei den Chören und der Solo Stimme hast du Recht mit den Pausen. Das fällt mir selbst auch immer wieder auf. Da muss ich mehr Arbeit investieren in Zukunft.

    Was die Songstruktur bei nir angeht, bin ich sehr intuitiv und lasse mich von dem leiten was das Lied mir bis dahin sagt. Weswegen ich auch in Ableton NIE die Session View verwende, da sie mich zu sehr in eine Richtung drängt durch die Loops.

    Für mehr Lieder empfehle ich dir und jedem Interwssierten meine Soundcloud Seite. Auf YouTube ist nur sehr wenig online.

    https://soundcloud.app.goo.gl/MK8nwAoGHA7WJNy76

    Beste Grüße

    • GitKlar

      Mitglied
      6. März 2021 um 15:03

      Nice, hör auch viel Jason Graves.

      Joa, hab die Session-Ansicht in Ableton auch immer komplett ignoriert. 😀 Kommt denk ich halt drauf an, ob man den Verlauf lieber horizontal oder vertikal sieht.

  • Oliver-Sittig

    Mitglied
    6. März 2021 um 16:18

    Ich hab die Session Ansicht am Anfang meiner Ableton Zeit nur verwendet. Aber irgendwann bin ich in so eine Loop Spirale geraten, wo sich alle gleich angefühlt hat. Daher hab ich das aufgegeben, um freier Musik machen zu können.

    Jason Graves ist super. Am liebsten sind mir der Far Cry Primal und Evolve Soundtrack. Hab mir zuhause auch einige Percussion Instrumente zusammengebaut aus Schrott den ich gefunden habe.

    Pro Tipp: Nutz mal ein Didgeridoo als Percussion und platzier ein Richtmikrofon an einer Öffnung👌🏻

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