Futorial Foren Mixdown | Mastering | Sound Design Qualitätsverlust beim Exportieren…?

  • Qualitätsverlust beim Exportieren…?

     sensey-sean aktualisiert vor 7 Monate 2 Mitglieder · 5 Beiträge
  • sensey-sean

    Mitglied
    30. Januar 2021 um 00:24

    Hallo allerseits,

    ich habe folgendes Problem:

    Höre ich mir bspw. Videos oder andere Songs auf SoundCloud über mein Handy an, so hört sich alles voll, deutlich und klar an (im Rahmen der Handylautsprecher). Höre ich mir aber einen Song von mir über SoundCloud oder YouTube an, welcher penibel und ausgewogen gemixt und gemastert (mit ozone 9) ist, so hört es sich an, als wenn die Qualität etwas verloren gegangen wäre. Es klingt nicht so deutlich wie jedes x-beliebige Video auf YT oder wie jeder x-beliebige Song auf SoundCloud. Es klingt ein wenig “dünner” nicht so klar und nicht so lautend breit, obwohl ich bei einem True Peak von (extra) -0,3 dB sowie bei ca. – 10 Lufs in FL Studio lande und alles in FL selbst sehr voll, breit und ausgewogen klingt (auch laut anderer aus meinem Umfeld). Frequenzspektrum ist sehr ausgewogen sowie auch das Panorama sowie mid-side. Ich verwende FL Studio auf Windows 10…und bin mir nicht sicher, ob es an irgendwelchen hard- oder softwaretechnischen Gründen liegt, dass mein Export auf dem Handy nicht qualitativ hochwertig klingt. Jeder, dem ich es vorführe, kann nachvollziehen was mein Problem ist.

    Kann es sytemtechnische Gründe dafür geben? Treiber? Soundkarte?

    Exporteinstellungen sind immer bei höchster Qualität.

    Ich würde mich sehr freuen, wenn mir hierbei jemand helfen könnte. 🙂

    PS: Übrigens: Habe einen MSI GE63 8RF Raider mit einem Core i7-8750H

  • GitKlar

    Mitglied
    30. Januar 2021 um 02:35

    Ich versteh nicht so ganz, warum man grade in der Kombination Referenz hören sollte. Besonders, weil SoundCloud ja nachweislich nen sehr schlechten Codec hat.

    Für viel mehr außer Monokompatibilität und Höhenmische nutz ich selbst Handyspeaker zum Abhören zwar nicht, aber egal.

    So oder so, ohne Beispiel wirds mit der Nachvollziehbarkeit schwierig. Also poste bitte nen SC-Link und wav-Render, dann kann man gucken.

  • sensey-sean

    Mitglied
    30. Januar 2021 um 05:13

    Man darf nicht unterschätzen wie viele Menschen entweder Videos oder Musik über die Handylautsprecher konsumieren (!). Klingt der Song/Track über die Handylautsprecher schon sauber, voll und gut, was man im Vergleich deutlich unterscheiden kann, dann klingt der Track zum Einen überall sehr gut und zum Anderen steigt die Wahrscheinlichkeit, dass der Song/Track akzeptiert und in die Schublade “Hmm gefällt mir” gelegt wird.

    Ich kann den Gedanken nachvollziehen…”ist doch egal wie es auf dem Handy klingt – da klingt doch eh alles ‘blöd’ und dünn”…aber dem ist nicht so. Ich muss auch gestehen, dass mir der Qualitätsunterschied per Zufall und erst im Vergleich aufgefallen ist – und da habe ich dann gemerkt “oh, da stimmt aber etwas nicht”. Und hört man sich die guten Tracks auf SoundCloud an, dann wird man nicht sagen können, ob der Codec von SoundCloud gut oder schlecht ist. Wäre natürlich interessant, ob man die Codec-Qualität hörbar (!) nachweisen könnte – was, denke ich, eher nicht geschehen wird. Vielleicht gibt es bereits ein Video dazu…habe noch nicht danach gesucht oder gegoogelt. Aber Hörensagen ist nicht so meins.

    So ganz rein mono ist es beim Handy heutzutage auch nicht mehr. Bestes Beispiel: Ein (recht aktuelles) Video von Jon Sine, bei dem man selbst mit dem Handy den vorher/nachher-Vergleich in der Breite des Songs eindeutig hören kann. Hier der Link.

    Meinen Song möchte ich ungerne bereits vor einem offiziellen Release veröffentlichen. Ist jetzt natürlich blöd und macht die Sache für Dritte etwas schwierig nachzuvollziehen. Aber vielleicht hat ja jemand ähnliche bzw. die selben Erfahrungen gemacht.

    PS: Zudem decken Handylautsprecher ein breiteres Band im Frequenzspektrum ab als man denkt, wie man im folgenden Video sehr gut erkennen kann.

  • GitKlar

    Mitglied
    30. Januar 2021 um 06:20

    Okay, dann belassen wirs dabei.

    Dennoch will ich dir nicht vorenthalten, wie man die Codec-Qualität von SC beurteilen kann, denn das kannste auch einfach selbst herausfinden, und zwar mit nem Nulltest:

    Einfach den SC-Upload via Onboard-Sound aufzeichnen, Mitschnitt & wav-Render in die DAW reinladen, Waveforms genau übereinander legen, und die Phase drehen. Was bleibt, ist der Unterschied zwischen den Files, wie in dem Video mit der mp3. Aber das kommt wie gesagt durch SC, da haben wir als Producer keinen Einfluss drauf.

  • sensey-sean

    Mitglied
    20. Februar 2021 um 12:17

    Also…ich habe mich mit einem Grammy-nominierten Mixing & Mastering Engineer zusammengesetzt und ihm mal mein Problem geschildert und “gezeigt” bzw. hab ich ihn mal hören lassen. Das Ergebnis: Er hatte nichts auszusetzen, sagte dass das Mixing & Mastering sehr gut gelungen sei, fragte mich, ob ich das alles alleine produziert (Gitarre, Gesang etc.) sowie gemixt und gemastert hätte, weil es ihm sehr gut gefiel (*stolz wie Oscar*) und er mir sogar anbot, ob ich nicht Vocals für ihn aufnehmen könnte :D. Er teilte mir auch mit, dass es ein typisches Phänomen sei, dass man bei seinen eigenen Titeln überkritisch ist. Und in so einem Fall sitzt man ja mehrere Stunden an den eigenen Songs und hört diese ständig entweder über Studio-Monitore oder über Studio-Kopfhörer…wenn man dann den eigenen Song, den man schon übermäßig oft gehört hat, sich über’s Handy anhört, hört es sich für einen selbst natürlich dann komplett anders an.

    Von daher scheinbar doch alles richtig gemacht.

    Ich habe jedoch beim Mastering im Frequenzbereich zwischen 250Hz und 6,5kHz das Stereo-Image noch minimal breiter gemacht, wodurch die Songs nun viel – wie soll man sagen – breiter/spektakulärer sowie klarer rüberkommen aber dennoch monokompatibel sind (!). Nun bin ich aber wirklich weitestgehend zufrieden. 🙂

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