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  • Was ist eigentlich mit Deadmau5 los?

     NBG aktualisiert vor 1 Woche, 3 Tage 6 Mitglieder · 7 Beiträge
  • Tavengo 

    Administrator
    30. September 2020 um 17:01

    Früher war Deadmau5 der absolute Vorreiter was krassen Electro-House mit super Melodien anbelangt. Dann kam das Album “While (1<2)” was noch ok war, danach verlor ich das Interesse.

    Was meint ihr?

    Nach wie vor genial? Oder war gefühlt nach Ghost n’ Stuff, Strobe, the Veldt Schluss?

  • GitKlar

    Mitglied
    30. September 2020 um 17:37

    Ich hör nach wie vor sehr gern deadmau5. Allerdings hab ich für mich festgestellt, dass ich vermehrt die spezielleren Tracks von ihm bevorzuge.

    Hatte mir vor Kurzem while(1<2) auf CD gekauft, und finds richtig gut. Der konzeptionelle Aufbau, und dass alle Tracks miteinander verknüpft sind, machts für mich sehr ansprechend, weils dadurch auch beim bewussten Hören viel zum Erleben bietet. Leider gibts das Album nicht mehr auf Spotify, wie auch schon im Video zu sehen war.

    Was aktuelle Releases von ihm angeht, feier ich sowohl die Pomegranate als auch die ASEED sehr.

    Mit seinen 4-to-the-floor-Nummern kann ich jedoch öfter nicht wirklich was anfangen. Die Monophobia hatte mich nicht abgeholt, und ich werd mir sicher keine Freunde machen, wenn ich Strobe nicht als Meisterwerk anseh, aber so gehts mir nunmal.

    Sehr tragischer Fall ist für mich W:/2016ALBUM/. Snowcone find ich mega gut, und ich war lange am Überlegen, ob ich mir das Album einfach kaufen sollte, weils fett klingt, aber grade das clubige Zeug war mir einfach zu stampfig und belanglos, bzw. mir sind ständig ähnliche Tracks eingefallen, die mir dann doch mehr zusagen. Grade das Stampfige ist mir mit dem Album zunehmend negativ bei ihm aufgefallen.

  • NBG

    Mitglied
    30. September 2020 um 19:22

    Es gab meiner Meinung nach auch damals einfach zu viele Clones.

    EDX, Medina, Gubellini, …

    Das könnte genauso gut von DM gewesen sein:

    Hier noch der Livestream wo DM seinen Sänger entdeckt:

  • Moonerium

    Mitglied
    1. Oktober 2020 um 10:22

    Finde leider auch, dass Deadmau5 in den letzten Jahren meinen Geschmack nicht mehr getroffen hat. Mit W:/2016Album/ hat er noch einige Lieder gemacht, die mir gefallen haben, aber deutlich weniger als zuvor. Danach kam für mich quasi nichts brauchbares mehr, außer vllt Are You Afraid, der aber kaum nach Deadmau5 klingt. Allerdings hat er den Soundtrack zu dem Netflix-Film “Polar” mit Madds Mikkelsen komponiert. Sowohl der Film, als auch der Soundtrack sind sehr gelungen. Höre ich mir aber außerhalb des Films auch nicht groß an.

    Mit dem Album While(1<2) hat er sich auch von dem Sound entfernt, den ich mochte.

    Für mich ist gerade das Album 4×4=12 ein Meisterwerk. Sounddesign, Stimmung, Druck, da stimmt für mich alles. Vielleicht sollte Deadmau5 noch einmal eine Collab mit Wolfgang Gartner machen?! Der hat seinen alten Sound wiedergefunden und in ein moderneres Gewand gepackt. Auch For Lack Of A Better Name fand ich mega, >Album Title Goes Here< auch. Kennengelernt habe ich ihn tatsächlich auch unwissentlich mit Not Exactly (schon ne geile Nummer) und mein erster Favorit war I Remember.

    Mal sehen was noch kommt

  • pyropiano

    Mitglied
    1. Oktober 2020 um 13:25

    Ich fands spannend wie du mal meintest du hörst mittlerweile DM eher weil der Mixdown und Mastering dir mehr Spass macht zu hören als die eigentliche Musik. Das merke ich oft auch bei mir, es macht schon Freude sich in den Klangwelten und dem in sich konsistenten und nie willkürlichen/random Sounddesign zu verlieren. Und dem Druck der Basslines etc. Aber insgesamt finde ich oft dass ein bisschen die Kreativität fehlt. ZB Polyphobia, fängt natürlich ziemlich brachial an, cooler Albumstart, aber als ich mich 20 Minuten hingesetzt habe, hab ich mit Harmor, paar Effekten und nem Filter im wesentlichen auch den Klang machen können obwohl ich eigentlich keine Ahnung hab. Naja und dann die Idee einfach alles wegzugaten und Chorde einzustreuen ist jetzt nicht so hammermäßig kreativ. Und das zigmal periodisch schablonenhaft aneinanderzureihen. ne; Man sieht auch an den Tonnen Dislikes dass der Allgemeinheit scheinbar auch etwas fehlt oder etwas aufstößt. Der nächste Track ist dann wieder sehr cool aber das restliche Album eine mixed bag für mich. Hm, es hängt vom persönlichen Geschmack ab, aber meistens fehlt mir das gewisse etwas bevor ich mich hinsetze und so ein Album ganz durchhöre.

  • Plexis

    Mitglied
    1. Oktober 2020 um 15:58

    Bin ein riesen Deadmau5-Fan, glaube ich hab ihn damals auch über Strobe entdeckt und hab von der Minute an sein Zeug rauf und runter gehört. While(1<2) war dann tatsächlich das erste Album was irgendwie ein bisschen “anders” war und vom Stil der vorherigen Alben abgewichen ist. Hat mir trotzdem sehr gut gefallen, v.A. “My Pet Coelacanth”, “Terrors In My Head”, “Phantoms Can’t Hang” und “Gula”. Und auf jeden Fall auch “Bleed”.

    Wie man W:/2016ALBUM/ nicht mögen kann ist mir irgendwie ein rätsel, fast jeder Track darauf ist in einem seiner typischen Stile. Das ist eigentlich wie eine Zusammenfassung all seiner vorigen Alben, also irgendwie nicht wirklich was neues, aber für Fans mehr als befriedigend finde ich.

    “Where’s the drop?” ist dann natürlich auf einmal was komplett anderes, aber ich verstehe dass Deadmau5 nach Jahren elektronischer Musik auch mal Bock auf was anderes hatte. Er hatte zu dem Zeitpunkt schließlich finanziell schon mehr als ausgesorgt und hat alle Zeit der Welt sich in neue Gefilde zu begeben und etwas zu experimentieren. Ich finde auch die Mischung aus elektronischer und orchestraler Musik sehr gelungen.

    Mit Monophobia und Pomegranate kann ich nicht viel anfangen, von den neueren Releases gefällt mir SATRN am besten, der Synth bei 1:22 kommt einfach rein wie ein Brett und beschert mir jedes mal fast einen Orgasmus.

    Also meiner Meinung nach hat er es definitiv noch drauf, hat aber wahrscheinlich nicht mehr viel Lust immer das zu machen, was er schon zig mal gemacht hat, was ich auch verstehen kann.

    Hier ein kleiner Auszug meiner All-Time-Favorites:

    – Strobe
    – October
    – FML
    – Not Exactly
    – Arguru
    – Right This Second
    – The Veldt
    – Bleed
    – Pets
    – 4ware
    – Let Go

  • NBG

    Mitglied
    10. Oktober 2020 um 21:58

    Leute wie Gregor Tresher “nailen” den DM-Sound derzeit einfach besser:

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