Futorial Foren Musik Talk Sterben Subkulturen aus? Geht der Trend zur Mischkultur? Antworten auf: Sterben Subkulturen aus? Geht der Trend zur Mischkultur?

  • GitKlar

    Mitglied
    23. Oktober 2020 um 19:18

    Hehe, der Thread hätte von mir sein können, da ich ja mit Metal viel zu tun hatte und es immer noch tu.^^ Aber nice, dass noch andere hier gibt, die sich dafür interessieren.

    Ich tu mich mit solchen Fragen verdammt schwer. Wie schon in meinem 1. Absatz abzulesen, steckt zwar schon n Community-Gedanke hinter, der aber immer die Gefahr läuft, abzugrenzen, wodurch u.a. auch die diversen Subgenres zustande kommen. Grundsätzlich begrüß ich die Bewegung zu ner Mischkultur sehr, denn grade auch im Metal ist das Subgenre-Denken über die Jahre echt schlimm geworden, aber das war wie gesagt auch schon früher so. Metal & Hip Hop zusammen? Blasphemie! Dachte man zumindest, bis Korn, Limp Bizkit, Slipknot & Linkin Park kamen, und die Welt auf den Kopf gestellt haben. Grade von Slipknot & Korn bin ich auch heute noch großer Fan.

    Auch bei der Fusion aus Metal & elektronischer Musik gibts spannende Acts: Animals as Leaders, Celldweller, Fear Factory, Igorrr, Varien, nur um mal einige Beispiele zu nennen. Alles ziemlich unterschiedliches Zeugs, aber irgendwo verbinden alle Elemente aus den 2 Welten miteinander. Und trotzdem schaffen es viele nicht, sie einfach als Teil der Metal-Szene und der Entwicklung dieser mit anzusehen, und machen dafür lieber 1.000 eigene Subgenres von Metal oder EDM auf, was aber auch wieder nur zur Abgrenzung führt.
    In diesem Statement ist auch Vieles drin, was ich unterschreiben kann:

    Thema Radiotauglichkeit… nun, Metallica lief (und auch aktuell wieder) mit Nothing Else Matters & Enter Sandman öfters hier in den Radios. Taugt mir nicht mehr wirklich, und ja, Big Name und so, aber immerhin.

    Das ist mittlerweile mein Standpunkt zur Sache, für mich fällt das alles mit in die Metal-Schiene rein, weshalb für mich Metal (oder im Prinzip jedes andere Genre auch) nie aussterben wird. Es entwickelt sich nur ständig weiter, und das ist ja auch spannend. Den 20. 80s Metal-Clone zu hören brauch ich nicht unbedingt mehr, auch wenns andere Insider als true bezeichnen würden (*hust* Manowar *hust*). Würden Metal und andere Szenen nen weiteren Blick für haben, was die Musik repräsentiert, würde sich denk ich die Frage des Aussterbens kaum wirklich stellen. Aber da steht halt wohl oft der Purismus zum Altgewohnten im Wege.