Futorial Foren Musik Talk Sterben Subkulturen aus? Geht der Trend zur Mischkultur? Antworten auf: Sterben Subkulturen aus? Geht der Trend zur Mischkultur?

  • Gimbal 

    Mitglied
    24. Oktober 2020 um 10:30

    Nur vorsorglich, bevor das hier evtl. untergeht: ICH war es zwar, der die Glaskugel-Debatte bzgl. Musik-Stil-Entwicklung aufgegriffen und angesprochen hat, aber das ist völlig sekundär.

    Die viel interessantere Frage (und das Thema an sich) ist hier ja: Fühlen sich junge Menschen heutzutage noch einer einzigen Subkultur komplett zugehörig? Machen sie sich “die Mühe” in die Geschichte hinter einer Musikrichtung abzutauchen, interessieren sie sich für Band- oder eben DJ-Biografien? Passen sie ihren Kleidungstil an ihren Musikgeschmack an und falls ja, was sind dabei ihre Vorbilder? Beim Thema Kleidung scheint man es beim Metal noch recht einfach zu haben: Insgesamt relativ dunkel und Band-Shirts only! ABER: Tragen das junge Leute auch im Alltag? Tragen sie es ausschließlich? Lassen sie sich wegen der Musik ihre Haare lang wachsen? Also bei Ravern und Hoppern sind modische Stellungnahmen durchaus krass zurück gegangen. Da habe ich lange keine eindeutig gekleideten Menschen mehr gesehen.

    Ein weiterer Punkt im Parabelritter-Video ist ja die Gruppen-Zugehörigkeit und ein daraus erhofftes Gefühl von Akzeptanz innerhalb einer Szene, sowie ein Gefühl von Geborgenheit in einer (zweiten) Familie.

    Musikstile sterben niemals aus! Selbst die kleinste Nische (Sub-Genre) wird irgendwo auf der Welt weiter von einer handvoll Menschen gehört. XY never dies! Ja, kenn ich den Spruch. 😉 Nochmals sorry für das Missverständnis. Die Frage im Threadtitel ist aber eine andere.