Futorial Foren Musik Talk Sterben Subkulturen aus? Geht der Trend zur Mischkultur? Antworten auf: Sterben Subkulturen aus? Geht der Trend zur Mischkultur?

  • GitKlar

    Mitglied
    24. Oktober 2020 um 11:52

    So sekundär find ich die Entwicklung von Musikstilen und der Zugehörigkeit der Fans dahinter nichtmal.

    Schließlich gabs vor 40 Jahren nur ne Handvoll Arten von Metal. Und damit einhergehend auch n viel einheitlicheres Image, was die Metal-Szene repräsentiert. Mittlerweile gibts Hunderte, und genauso haben sich auch die Communities, der Konsum, und das Styling weiterentwickelt. Der Dresscode als Metalcore-Fan z.B. ist n ganz anderer als der von nem klassischen Heavy Metaller.

    Dementsprechend hat man bzgl. der Zugehörigkeit ne größere Wahl, was gleichzeitig aber auch dazu führt, dass nicht jeder die Metal-Szene als Ganzes feiern wird. Und dass das klassische Image von nem Metaller mit der Zeit wegbricht, sollte daher nicht verwundern.

    Daher gibts mittlerweile Viele (ob jung oder alt spielt gar nicht so die Rolle), die auch Metal hören, denen mans aber z.B. rein äußerlich gar nicht ansieht. Den Alex (Dunkler Parabelritter) würd ich btw zu nem gewissen Teil auch dazuzählen.

    Ob das auch Probleme mit sich bringt, ist ne Frage des Umgangs: Viele Oldschool Metal-Fans z.B. können die Metalcore-Schiene nicht als Teil des Metal akzeptieren, und so spaltet sich die Szene auch zu nem gewissen Grad voneinander ab. Ähnliche Differenzen gibts auch zu diversen Vertretern des Djent, v.a. bzgl. der Instrumentierung (Einsatz von Extended Range-Gitarren, Downtunings etc.).

    Für die Akzeptanz innerhalb der Metal-Szene als Ganzes ist jeder n Stück weit mit verantwortlich. Ob mans schafft, bleibt abzusehen. Vmtl. wirds da nie n klares Ja oder Nein geben, weil das auch davon abhängig ist, mit wem man zusammenkommt, und wie die Leute mit den diversen Strömungen umgehen.